Aktuelles

31. Juli 2017

Pressemitteilung

06.07.2017

Abschied und Neubeginn im SkF Diözesanverein in Trier

Trier - Der Sozialdienst katholischer Frauen im Bistum Trier hat auf seiner Delegiertenversammlung am 05. Juli in Trier einen neuen Vorstand gewählt. Dabei wurde auch die neue Vorsitzende des Diözesanvereins gewählt. Monika Groß, die den Verband in den letzten acht Jahren geführt hat, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Die neue Vorsitzende ist Antonie Heider (SkF- Ortsverein Koblenz). Heider ist bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich im SkF tätig und hat als Synodale den Verband bei der Bistumssynode vertreten. Das Amt der Diözesanvorsitzenden sieht sie als Herausforderung, mit ihrem Engagement noch einmal neue Wege zu beschreiten: „Als überzeugte Netzwerkerin möchte ich die Gelegenheit nutzen, die Anliegen des SkF auf Bistumsebene voranzubringen“, sagte sie nach ihrer Wahl zur Vorsitzenden.

Die Delegierten dankten der scheidenden Vorsitzenden Monika Groß für ihr langjähriges, engagiertes Wirken. Dafür wurde sie von Hildegard Ecker, Mitglied des Bundesvorstandes, mit der silbernen Ehrennadel des SkF ausgezeichnet.

Der Diözesanverein des Sozialdienstes katholischer Frauen im Bistum Trier informiert, berät und begleitet die elf SkF-Ortsvereine der Diözese und vertritt ihre Interessen gegenüber dem Bundesverband. Er vertritt den SkF auf Bistumsebene in den kirchlichen Gremien und bei der Caritas, seinem Spitzenverband.

Foto: die neue und alte SkF-Diözesanvorsitzenden Antonie Heider (links) und Monika Groß (rechts)

Fotonachweis: SkF-Diözesanverein

Melanie Sachtleben

Diözesanreferentin SkF

 

21. Juli 2017

Babybedenkzeit – ein Elternpraktikum: „Stressiger als gedacht“

So die Aussage eines Jugendlichen, der in dem Projekt Babybedenkzeit – ein Elternpraktikum ausprobieren konnte, wie es wäre, jetzt schon Vater zu sein.

Die Schwangerschaftsberatungsstellen des Sozialdienst katholischer Frauen Saarbrücken e. V. haben in den letzten Wochen mit drei Gruppen ein solches Projekt durchgeführt.

Schülerinnen und Schüler der Montessorischule in Friedrichsthal und der Gemeinschaftsschule St. Ingbert – Rohrbach sowie Jugendliche aus Wohngruppen des Margaretenstifts in Saarbrücken haben über drei bis fünf Tage und Nächte einen Babysimulator versorgt. Dieser musste in den Armen gewiegt, gefüttert und gewickelt werden und hat ähnlich viel Aufmerksamkeit wie ein echter Säugling gefordert.

Im Vordergrund der Projekttage stand jedoch die thematische Arbeit mit den Jugendlichen. In jeder Gruppe wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen an Partnerschaft, Liebesbeziehung, Familie und Freundschaft, Erziehung und Elternverantwortung oder Fruchtbarkeit und Verhütung bearbeitet. Die Schüler_innen konnten verantwortungsbewusstes Handeln einüben, über das eigene Leben nachdenken, Lebenspläne  reflektieren und Schlüsselkompetenzen für die eigene Zukunft erlernen.

Alle Jugendlichen sind an und über ihre Grenzen gegangen und lernten ihre eigenen Bedürfnisse hinter die ihres „Babys“ zu stellen. Sie gingen müde, aber trotzdem gestärkt und stolz darüber, es geschafft zu haben, aus den Projekten heraus.

 

                              

28. Juni 2017

Frauen-Garten-Projekt OASE

Der SkF Saarbrücken ist Mitglied des Frauenrates Saarland. Am 19.06.2017 besuchte der Frauenrat das interkulturelle Frauen-Garten-Projekt OASE der Zukunftswerksstatt Saar, in Dillingen.

Das Projekt führt Frauen verschiedener Kulturen zusammen. Eine Parzelle des Kleingartenvereins lädt ein zum gemeinsamen Arbeiten im Garten, Pflanzen, Pflegen und Ernten. Überall sind Schilder in deutscher und arabischer Sprache angebracht. Unter einem Baum, an einem schattigen Plätzchen, laden eine Hängematte, Stühle und Kinderspielgeräte zum Verweilen von Frauen und Kindern ein. Frauen, die schon längere Zeit an dem Projekt teilgenommen haben, wurde im Rahmen unseres Besuches ein Schlüssel ausgehändigt, sodass sie jederzeit einen eigenen Zugang zum Garten haben und diesen auch als Rückzugsort nutzen können.

Im gemeinsamen Tun und in lockerer Atmosphäre begegnen sich Frauen mit den unterschiedlichsten Erfahrungshintergründen, tauschen sich aus und üben dabei die deutsche Sprache.

UnterstützerInnen des Projektes, zu denen auch der Frauenrat Saarland gehört, bemalen ein Zaunpaneel und gestalten so einen „UnterstützerInnen-Zaun“.

Durch den guten Austausch mit allen Frauen konnte der Frauenrat einen sehr guten Einblick in das Projekt erlangen und freute sich über die gelungene Initiative der Zukunftswerkstatt Saar.

 

 

 

20. Juni 2017

Muttersprachlerinnen unterstützen Schwangerschaftsberatung im Saarland

Saarbrücken – Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen stehen sie vor allem vor einem großen Problem: Unserer Sprache. In den Beratungsstellen für Schwangere des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) gibt es deshalb seit einem Jahr ein Projekt, bei dem elf Muttersprachlerinnen die Arbeit der Beraterinnen unterstützen.

„Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass immer mehr Schwangere zu uns in die Beratungsstellen kommen, und gleichzeitig auch, dass die Sprachbarrieren immer größer werden, um Details in den Gesprächen zu klären“, erzählt Andrea Wolter, Geschäftsführerin des SkF. Über zwei Drittel der Frauen, die in die Schwangerschaftsberatung kommen seien Ausländerinnen. Wenn die Verständigung nicht funktioniert, werden die Ehrenamtlichen zur Hilfe hinzugezogen. „Viele Frauen kommen auch traumatisiert in Deutschland an“, ergänzt Ulrike Lang, Leiterin der Beratungsstelle in St.Wendel. „In den Beratungsgesprächen kommen viele Dinge zur Sprache, aber ohne die Muttersprachlerinnen kommen wir gar nicht erst in richtige Gespräche.“

Yosra Alhariri ist eine der ehrenamtlichen Muttersprachlerinnen. Sie kommt ursprünglich aus Syrien. Jetzt lebt sie in Saarbrücken und kennt die Situation der Migrantinnen, die zum SkF kommen: „Ich war selbst schwanger und bin in der Beratungsstelle gewesen. Ich spreche ein bisschen Deutsch und Englisch, das hilft auch. Meine Muttersprache ist Arabisch. Wenn sie mich anrufen, komme ich gerne und helfe den Frauen. Das ist auch gut für mich, weil es meine Erfahrung mit der Sprache bereichert.“

Für die Frauen bedeutet es eine große Wertschätzung als Sprach- und auch Kulturmittlerinnen eingesetzt zu werden. Das merken sie nicht nur durch die Dankbarkeit, die sie von Seiten der Schwangeren und deren Familien erfahren, sondern auch durch die Anerkennung seitens der eigenen Familie. „Meine Freunde und auch mein Mann finden es gut, dass ich das mache“, sagt Iman Jaffar-Amir, die aus dem Irak stammt.

Die Ehrenamtlichen werden nicht nur zu Beratungsgesprächen dazugeholt, sondern begleiten die Schwangeren auch bei Gängen zum Amt, ins Krankenhaus oder sind dabei, wenn die Hebamme zum Vorgespräch nach Hause kommt. Seit Anfang des Jahres hatten die Muttersprachlerinnen schon 85 Einsätze. Davor wurden sie geschult, bevor sie die Beratungsstellen aktiv unterstützen durften. Die elf Frauen sprechen neben Arabisch auch Kurdisch, Türkisch sowie Rumänisch oder Bulgarisch. Dass viele der Schwangeren, aber auch viele der Ehrenamtlichen Muslima sind, ist weder für die Frauen, noch für die Beratungsstellen ein Problem. „Wir sind offen für alle Religionen“, betont Andrea Wolter.

Das Projekt des SkF, das durch die Flüchtlingshilfe „willkommens-netz“ des Bistums Trier unterstützt wird, macht es möglich, dass den Frauen zumindest die Fahrtkosten erstattet werden. Eine Vergütung bekommen sie nicht –sie helfen den Schwangeren freiwillig. Die Finanzierung des Projekts läuft jedoch im Juli aus. Der SkF ist deshalb auf der Suche nach Unterstützern, die das Projekt weiter am Laufen halten.

Herausgegeben von der Bischöflichen Pressestelle Trier, Redaktion Saarbrücken
Abdruck und Auswertung honorarfrei; Verantwortlich: Dr. André Uzulis, Redaktion: Dominik Holl
Ursulinenstraße 67, 66111 Saarbrücken, Fon 0681-90 68 201, Fax 0681-90 68 209, E-Mail: bipsaar@bistum-trier.de
Texte sind abrufbar im Internet: www.presse.bistum-trier.de

SKF beteiligt sich am 10.06.2017 mit einem Stand am Inklusionsfest Dillinger Lokschuppen

 

Hinweis: Besuch des Umweltministers Reinhold Jost beim Stand des Sozialdienstes katholischer Frauen

 

 

29. Mai 2017

Plakatmotiv Frauenlauf    

   

    

 

04. Mai 2017

 

Pressemitteilung

Saarbrücken, den 27.04.2017

Rotary Club Völklingen interessiert an der Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen

Tablets und Fahrräder konnten für die Arbeit mit Jugendlichen überreicht werden.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. ( SkF) engagiert sich als Fachverband der katholischen Kirche für in Not geratene Frauen, Familien und Kinder unabhängig von Weltanschauung, Nationalität und Konfession. Vorstandsmitglieder des Rotary Club Völklingen, Hr. Dr. Valentin und Hr. Beyer sind auf den Sozialdienst katholischer Frauen zugekommen, um Näheres über die Arbeit insbesondere mit den unbegleiteten Flüchtlingen zu erfahren. Auf der Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung bietet der SkF Menschen, die alleine nicht mehr weiter wissen, Beratung und Unterstützung an. Unsere Einrichtungen sind da aktiv, wo sich Frauen, Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen befinden. Ziel unserer Beratung ist es, Wege zur Problemlösung zu finden und zu unterstützen selbstbestimmt und selbstverantwortlich leben zu können. In unserer stationären Einrichtung für Mädchen, Frauen und deren Kinder bieten wir Unterstützungsangebote in Notlagen und für seelisch behinderte Frauen. In unseren vielfältigen Beratungsangeboten wenden wir uns an verschiedene Zielgruppen wie Opfer häuslicher Gewalt, Schwangere und ihre Kinder und Familien oder  Menschen mit allgemeinen  Lebensfragen.

Aktuell können auch unbegleitete minderjährige Mädchen aufgenommen werden um anschließend in einer Clearingphase zu klären, wohin die unbegleiteten Flüchtlinge weiter vermittelt werden können, in enger Abstimmung mit dem Jugendamt. Neue Tablets können  zur Unterstützung des Spracherwerbs mit der Spende des Rotary Clubs Völklingen angeschafft werden.

Gute Fahrräder könnten an männliche Flüchtlinge, die in Gastfamilien leben und durch den Sozialdienst katholischer Frauen begleitet und unterstützt werden, ebenso überreicht werden. Viele Familien im Saarland sind bereit unbegleitet Flüchtlingen aufzunehmen und ein neues Zuhause zu bieten. Diesen Prozess gestaltet eine Fachkraft des SkF mit dem Jugendlichen und der Familien gemeinsam, ebenfalls in enger Abstimmung mit dem Jugendamt.

Wir haben uns sehr über das Interesse an unserer Arbeit gefreut wie über die Spenden.

 

16. März 2017

Sie suchen eine neue Herausforderung?

Sie haben Freude am Zusammenleben mit Kindern?

Wir suchen für einen vierjährigen Jungen eine Pflegefamilie, in der er auf Dauer bleiben kann. Der Kleine lebt zur Zeit in einer Bereitschaftspflegefamilie. Er ist geistig behindert und wird in vielen Bereichen nicht das lernen, was er zu einem selbständigen Leben braucht, d.h. er wird umfassende Betreuung brauchen. Wenn Sie sich vorstellen können, die anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen, ihm ein sicheres und entwicklungsförderndes Zuhause zu geben  und sich engagiert auf sein Handycap einstellen können, melden Sie sich bei uns.

Wir bereiten Sie auf Ihre Aufgabe als Pflegefamilie eines Kindes mit Beeinträchtigung vor, begleiten das Kennenlernen und unterstützen Sie.

Ansprechpartnerin: Petra Thielen-Jäckel

 Tel. 0681 936259-18

Bürozeiten: mittwochs und donnerstags von 08.00 – 17:00 Uhr,

                   freitags von 08:00 – 12:30 Uhr

Außerhalb der Bürozeiten läuft ein Anrufbeantworter, ein Rückruf erfolgt schnellstmöglich.

09. März 2017

Gemeinsam mit anderen Anti-Gewaltprojekten

nahmen die Mitarbeiterinnen der Beratungs-und Interventionsstelle an den Aktionen zum Weltfrauentag auf dem Saarbrücker Gustav-Regler-Platz teil. Das Motto der gemeinsamen Aktion hieß „ Nein heißt nein“ und „Ja zum Leben ohne Gewalt“. Passantinnen wurden eingeladen ihre Statements zu einem gewaltfreien Leben aufzuschreiben, Give-aways mit den Telefonnummern der Beratungsstellen wurden ausgeteilt.