Aktuelles

20. Februar 2018

Am 14.02.2018 fand wieder das „One Billion Rising“ auf dem St. Johanner Markt statt. Veranstaltet wurde es wieder vom Frauenforum Saarbrücken. Die Beratungs-und Interventionsstelle des SkF  und das Elisabeth-Zillken-Haus sind in diesem Gremium mit vertreten und waren aktiv in  die Veranstaltung mit eingebunden.

„One billion Rising“ findet überall auf der ganzen Welt immer am 14.02. statt. Grund hierfür ist die Gewalt gegen Frauen weltweit.

Jede dritte Frau war bereits Opfer von Gewalt-wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau-das sind eine Milliarde Frauen-one billion.

Deshalb sind an diesem Tag alle Frauen und Männer dazu eingeladen zu tanzen und sich zu erheben ,um das Ende der Gewalt zu fordern.

15. Dezember 2017


Frau Groß, Leiterin der Beratungsstelle Saarbrücken mit den Geschenken

65 Weihnachtsgeschenke warten auf die Übergabe

 

Auch 2017 fand eine gemeinsame Weihnachtsaktion des Kinderschutzbundes Saarbrücken und der SKF Schwangerschaftsberatungsstelle Saarbrücken statt.

Durch die „Wunschbaumaktion“ des Kinderschutzbundes  und durch einen einzelnen Spender wird schon seit Jahren der Kauf von Weihnachtsgeschenken ermöglicht.

65 Kinder von Klientinnen durften sich im Wert von ca. 25€ ein Weihnachtsgeschenk wünschen und die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle und die ehrenamtlichen Helferinnen des Kinderschutzbundes kümmerten sich darum, dass genau diese Wünsche erfüllt werden konnten.

Die Wünsche waren sehr unterschiedlich und vielfältig. „ Eine sprechende Puppe, was zum Basteln, ein Feuerwehrauto, ein kuschliges Einhorn, einen Computer-Lernkurs Englisch, eine warme Winterjacke oder ein Musikmobile“, so lauteten beispielsweise die Wünsche.

Mitte Dezember 2017 war es dann soweit, alle Geschenke waren wunschgemäß eingekauft und so die „Übergabe“ an die Kinder und ihre Eltern noch vor Weihnachten möglich.

Die Geschenke erfüllen Wünsche der Kinder und die Kinder strahlen wenn sie „ihr Geschenk“ abholen dürfen.

Ebenso strahlen die Eltern, wenn sie sehen, dass der Wunsch des Kindes erfüllt werden konnte. Ein Geschenk, das sie aus verschiedenen Gründen selbst nicht kaufen konnten.

„So wird Weihnachten für Kinder und ihre Eltern“

23. November 2017

10 Jahre Beratungs-und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt im Saarland

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. ( SkF) engagiert sich als Fachverband der katholischen Kirche für in Not geratene Frauen, Familien und Kinder unabhängig von Weltanschauung, Nationalität und Konfession.

Am 22.11. 2017 feiert die Beratungs-und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt im Saarland ihr 10 jähriges Jubiläum. Dieses findet unter Schirmherrschaft von  Frau Ministerin Monika Bachmann im Rathausfestsaal der Landeshauptstadt Saarbrücken statt. Die Stelle wird finanziert vom Ministerium für  Soziales,  Gesundheit,  Frauen und Familie und befindet sich in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen. Die Mitarbeiterinnen der Interventionsstelle  beraten erwachsene Opfer von häuslicher Gewalt nach dem proaktiven Ansatz saarlandweit unabhängig von Alter, Geschlecht und Nationalität. Die Stelle kooperiert eng mit der saarländischen Polizei. Diese schickt bei einem Polizeieinsatz oder Anzeigeerstattung mit Einverständnis der Betroffenen ein Fax an die die Interventionsstelle und die Beraterinnen nehmen Kontakt auf. Das heißt, die Betroffenen müssen sich nicht selbst bei der Beratungsstelle melden. Dadurch werden auch Opfer erreicht, die sonst keine Hilfe in Anspruch nehmen würden.

Aufgabe der Interventionsstelle ist es an der Schnittstelle zwischen Polizeieinsatz und weiteren zivilrechtlichen und Hilfsmaßnahmen den Betroffenen Unterstützung anzubieten. Inhalt der Beratungsgespräche sind Informationen über das Gewaltschutzgesetz, Gewaltdynamiken, Schutzmöglichkeiten und bei Bedarf Weitervermittlung  an andere geeignete Stellen. Die Stelle hat pro Jahr im Schnitt 700-800 Fälle zu bearbeiten. Davon kommen 80-85 % über die Polizei, der Rest sind SelbstmelderInnen. Ungefähr die Hälfte der Betroffenen kommt aus der Landeshauptstadt oder dem Regionalverband Saarbrücken, es gibt also ein klares Stadt-Land-Gefälle. Die Anzahl der Migrantinnen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und macht derzeit 30% der zu Beratenden aus.

Grundlage für die Entstehung der Stelle war die Einführung des Gewaltschutzgesetzes am 01.01. 2002.Dieses besagt, dass bei Gewalt im häuslichen Bereich, der Täter die Wohnung verlassen muss und auch ein Kontakt-und Näherungsverbot ausgesprochen werden kann.

Interventionsstellen gibt es flächendeckend in ganz Deutschland und sie sind –aufgrund des proaktiven Ansatzes-aus der Beratungslandschaft bei häuslicher Gewalt nicht mehr wegzudenken.

Am 22.11., 10:00 Uhr im Rathausfestsaal  Saarbrücken

Fotograf Sascha Markus

23. November 2017

21. Juli 2017

Babybedenkzeit – ein Elternpraktikum: „Stressiger als gedacht“

So die Aussage eines Jugendlichen, der in dem Projekt Babybedenkzeit – ein Elternpraktikum ausprobieren konnte, wie es wäre, jetzt schon Vater zu sein.

Die Schwangerschaftsberatungsstellen des Sozialdienst katholischer Frauen Saarbrücken e. V. haben in den letzten Wochen mit drei Gruppen ein solches Projekt durchgeführt.

Schülerinnen und Schüler der Montessorischule in Friedrichsthal und der Gemeinschaftsschule St. Ingbert – Rohrbach sowie Jugendliche aus Wohngruppen des Margaretenstifts in Saarbrücken haben über drei bis fünf Tage und Nächte einen Babysimulator versorgt. Dieser musste in den Armen gewiegt, gefüttert und gewickelt werden und hat ähnlich viel Aufmerksamkeit wie ein echter Säugling gefordert.

Im Vordergrund der Projekttage stand jedoch die thematische Arbeit mit den Jugendlichen. In jeder Gruppe wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte wie Wünsche, Sehnsüchte und Erwartungen an Partnerschaft, Liebesbeziehung, Familie und Freundschaft, Erziehung und Elternverantwortung oder Fruchtbarkeit und Verhütung bearbeitet. Die Schüler_innen konnten verantwortungsbewusstes Handeln einüben, über das eigene Leben nachdenken, Lebenspläne  reflektieren und Schlüsselkompetenzen für die eigene Zukunft erlernen.

Alle Jugendlichen sind an und über ihre Grenzen gegangen und lernten ihre eigenen Bedürfnisse hinter die ihres „Babys“ zu stellen. Sie gingen müde, aber trotzdem gestärkt und stolz darüber, es geschafft zu haben, aus den Projekten heraus.

 

                              

20. Juni 2017

Muttersprachlerinnen unterstützen Schwangerschaftsberatung im Saarland

Saarbrücken – Wenn Flüchtlinge nach Deutschland kommen stehen sie vor allem vor einem großen Problem: Unserer Sprache. In den Beratungsstellen für Schwangere des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) gibt es deshalb seit einem Jahr ein Projekt, bei dem elf Muttersprachlerinnen die Arbeit der Beraterinnen unterstützen.

„Wir haben in den letzten Jahren festgestellt, dass immer mehr Schwangere zu uns in die Beratungsstellen kommen, und gleichzeitig auch, dass die Sprachbarrieren immer größer werden, um Details in den Gesprächen zu klären“, erzählt Andrea Wolter, Geschäftsführerin des SkF. Über zwei Drittel der Frauen, die in die Schwangerschaftsberatung kommen seien Ausländerinnen. Wenn die Verständigung nicht funktioniert, werden die Ehrenamtlichen zur Hilfe hinzugezogen. „Viele Frauen kommen auch traumatisiert in Deutschland an“, ergänzt Ulrike Lang, Leiterin der Beratungsstelle in St.Wendel. „In den Beratungsgesprächen kommen viele Dinge zur Sprache, aber ohne die Muttersprachlerinnen kommen wir gar nicht erst in richtige Gespräche.“

Yosra Alhariri ist eine der ehrenamtlichen Muttersprachlerinnen. Sie kommt ursprünglich aus Syrien. Jetzt lebt sie in Saarbrücken und kennt die Situation der Migrantinnen, die zum SkF kommen: „Ich war selbst schwanger und bin in der Beratungsstelle gewesen. Ich spreche ein bisschen Deutsch und Englisch, das hilft auch. Meine Muttersprache ist Arabisch. Wenn sie mich anrufen, komme ich gerne und helfe den Frauen. Das ist auch gut für mich, weil es meine Erfahrung mit der Sprache bereichert.“

Für die Frauen bedeutet es eine große Wertschätzung als Sprach- und auch Kulturmittlerinnen eingesetzt zu werden. Das merken sie nicht nur durch die Dankbarkeit, die sie von Seiten der Schwangeren und deren Familien erfahren, sondern auch durch die Anerkennung seitens der eigenen Familie. „Meine Freunde und auch mein Mann finden es gut, dass ich das mache“, sagt Iman Jaffar-Amir, die aus dem Irak stammt.

Die Ehrenamtlichen werden nicht nur zu Beratungsgesprächen dazugeholt, sondern begleiten die Schwangeren auch bei Gängen zum Amt, ins Krankenhaus oder sind dabei, wenn die Hebamme zum Vorgespräch nach Hause kommt. Seit Anfang des Jahres hatten die Muttersprachlerinnen schon 85 Einsätze. Davor wurden sie geschult, bevor sie die Beratungsstellen aktiv unterstützen durften. Die elf Frauen sprechen neben Arabisch auch Kurdisch, Türkisch sowie Rumänisch oder Bulgarisch. Dass viele der Schwangeren, aber auch viele der Ehrenamtlichen Muslima sind, ist weder für die Frauen, noch für die Beratungsstellen ein Problem. „Wir sind offen für alle Religionen“, betont Andrea Wolter.

Das Projekt des SkF, das durch die Flüchtlingshilfe „willkommens-netz“ des Bistums Trier unterstützt wird, macht es möglich, dass den Frauen zumindest die Fahrtkosten erstattet werden. Eine Vergütung bekommen sie nicht –sie helfen den Schwangeren freiwillig. Die Finanzierung des Projekts läuft jedoch im Juli aus. Der SkF ist deshalb auf der Suche nach Unterstützern, die das Projekt weiter am Laufen halten.

Herausgegeben von der Bischöflichen Pressestelle Trier, Redaktion Saarbrücken
Abdruck und Auswertung honorarfrei; Verantwortlich: Dr. André Uzulis, Redaktion: Dominik Holl
Ursulinenstraße 67, 66111 Saarbrücken, Fon 0681-90 68 201, Fax 0681-90 68 209, E-Mail: bipsaar@bistum-trier.de
Texte sind abrufbar im Internet: www.presse.bistum-trier.de

SKF beteiligt sich am 10.06.2017 mit einem Stand am Inklusionsfest Dillinger Lokschuppen

 

Hinweis: Besuch des Umweltministers Reinhold Jost beim Stand des Sozialdienstes katholischer Frauen

 

 

29. Mai 2017

Plakatmotiv Frauenlauf    

   

    

 

04. Mai 2017

 

Pressemitteilung

Saarbrücken, den 27.04.2017

Rotary Club Völklingen interessiert an der Arbeit des Sozialdienstes katholischer Frauen

Tablets und Fahrräder konnten für die Arbeit mit Jugendlichen überreicht werden.

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. ( SkF) engagiert sich als Fachverband der katholischen Kirche für in Not geratene Frauen, Familien und Kinder unabhängig von Weltanschauung, Nationalität und Konfession. Vorstandsmitglieder des Rotary Club Völklingen, Hr. Dr. Valentin und Hr. Beyer sind auf den Sozialdienst katholischer Frauen zugekommen, um Näheres über die Arbeit insbesondere mit den unbegleiteten Flüchtlingen zu erfahren. Auf der Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung bietet der SkF Menschen, die alleine nicht mehr weiter wissen, Beratung und Unterstützung an. Unsere Einrichtungen sind da aktiv, wo sich Frauen, Kinder und Familien in schwierigen Lebenssituationen befinden. Ziel unserer Beratung ist es, Wege zur Problemlösung zu finden und zu unterstützen selbstbestimmt und selbstverantwortlich leben zu können. In unserer stationären Einrichtung für Mädchen, Frauen und deren Kinder bieten wir Unterstützungsangebote in Notlagen und für seelisch behinderte Frauen. In unseren vielfältigen Beratungsangeboten wenden wir uns an verschiedene Zielgruppen wie Opfer häuslicher Gewalt, Schwangere und ihre Kinder und Familien oder  Menschen mit allgemeinen  Lebensfragen.

Aktuell können auch unbegleitete minderjährige Mädchen aufgenommen werden um anschließend in einer Clearingphase zu klären, wohin die unbegleiteten Flüchtlinge weiter vermittelt werden können, in enger Abstimmung mit dem Jugendamt. Neue Tablets können  zur Unterstützung des Spracherwerbs mit der Spende des Rotary Clubs Völklingen angeschafft werden.

Gute Fahrräder könnten an männliche Flüchtlinge, die in Gastfamilien leben und durch den Sozialdienst katholischer Frauen begleitet und unterstützt werden, ebenso überreicht werden. Viele Familien im Saarland sind bereit unbegleitet Flüchtlingen aufzunehmen und ein neues Zuhause zu bieten. Diesen Prozess gestaltet eine Fachkraft des SkF mit dem Jugendlichen und der Familien gemeinsam, ebenfalls in enger Abstimmung mit dem Jugendamt.

Wir haben uns sehr über das Interesse an unserer Arbeit gefreut wie über die Spenden.