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Jugendhilfe

Sozialpädagogisches Förder- und Inklusionsteam (SoFIT)

Es handelt sich dabei um eine Fördereinrichtung nach den Richtlinien des Regionalverbandes Saarbrücken über Ziele, Aufgaben und Betrieb von SoFIT in der Albert-Schweitzer- Grundschule Dudweiler, im Rahmen des § 13 SGB VIII.

Ziele / Zielgruppe

SoFIT ist ein 2018 ins Leben gerufene Infrastrukturangebot zur Umsetzung schulischer Inklusion an ausgewählten Schulstandorten im Regionalverband
Saarbrücken. An der Albert-Schweitzer-Grundschule in Dudweiler besteht eine Kooperation zwischen dem Regionalverband Saarbrücken, der Landeshauptstadt Saarbrücken und dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Saarland.

Die Trägerschaft, also Organisation, Durchführung und Verwaltung hat der SkF Saarland übernommen. Als ein Infrastrukturangebot hat SoFIT zur Aufgabe, die schulische Bildung und soziale Integration zu fördern und damit auch die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sicherzustellen. Leitend ist dabei die Überlegung, dass ein Kind nicht eine individuelle Hilfe mitbringen muss, um in der Schule bestehen zu können, sondern im Regelsystem Ressourcen vorgehalten werden, die eine präventive Wirkung entfalten und beim Erreichen der Ziele unterstützen.

SoFIT
Albert-Schweitzer Grundschule
Am Geisenberg 41
66125 Saarbrücken-Dudweiler
mobil: 0176 44409642
E-Mail: c.paulus-gloessner@skf-Saarbruecken.de

Arbeitsschwerpunkte

Die pädagogische Arbeit von SoFIT zielt darauf ab, durch präventives Handeln schulisches Versagen und Probleme im Bereich Sozialkompetenz zu verhindern und damit einen Beitrag zur gelingenden Inklusion zu leisten.

Auffälligkeiten im Verhalten, die im Zusammenhang mit dem Lernen stehen, sollen durch eine „Inklusive Begleitung im Unterricht“ abgebaut werden, um Interesse und Fähigkeiten zum selbständigen individuellen Lernen zu entwickeln und zu fördern.

Ziel ist eine ganzheitliche systematische Förderung, in die Fachkräfte, Lehrer und Eltern eingebunden werden sollen.

Die wesentliche Aufgabe der SoFIT-Mitarbeiterinnen besteht in der inklusiven Unterstützung der Kinder im Unterricht. Lehrkraft und SoFIT beraten sich auf Augenhöhe, wie die pädagogische Arbeit in der Schule gestaltet werden kann, um die Teilhabe jedes Kindes sicherzustellen.

Rahmenbedingungen / Organisation

  • Einzel-, Klein- und Großgruppenförderung
  • regelmäßige Überprüfung der Ziele und Methoden

Inobhutnahmestelle
(Stationäres Jugendhilfeangebot)

Kinderschutz

Zu den Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe gehört es, Kinder und Jugendliche vor Gefahren zu schützen und für ihr Wohl zu sorgen. Der SkF Saarland erfüllt diesen Schutzauftrag und zieht bei der Abschätzung eines Gefährdungsrisikos eine „insoweit erfahrene Fachkraft“ nach § 8a Abs. 2 SGB VIII hinzu. Der SkF beschäftigt zertifizierte Fachkräfte, die zur internen fachlichen Beratung angefragt werden können.

Innerhalb der Jugendschutzstelle werden sowohl Mädchen ab 13 Jahren im Sinne des § 42 SGB XIII betreut, als auch geflüchtete minderjährige Ausländerinnen. Mädchen mit belasteten Erfahrungen können bei uns in einem geschützten Rahmen positive Erfahrungen von sozialer Anerkennung und Wertschätzung machen. Das Zusammenleben in der Schutzstelle ermöglicht es, eigene Stärken zu entdecken, Fähigkeiten zu entwickeln und das eigene Leben aktiv zu gestalten. Dabei werden die kritischen Lebensereignisse als Entwicklungsaufgabe betrachtet und die Mädchen können sich im Kontakt mit der Gruppe und den Fachkräften ausprobieren und eigene Lebensentwürfe entwickeln. Hierbei ist die Beteiligung der Mädchen an allen sie betreffenden Angelegenheiten ein wesentliches  Grundprinzip der pädagogischen Arbeit in der Schutzstelle.

Elisabeth-Zillken-Haus
(Anschrift auf Anfrage)
Tel.: 0681 9 10 27-0
Fax: 0681 9 10 27-25
kontakt-ezh@skf-saarbruecken.de

Wir bieten den Jugendlichen

  • Gefahrenabwehr; das heißt emotionaler und raümlicher Schutzraum für die Zeit der Inobhutnahme
  • Aufrechterhaltung der schulischen und sozialen Kontakte, in Absprache mit dem Jugendamt
  • Unterstützung bei der Suche nach weitergehenden Lösungsmöglichkeiten und Wegen aus der Krise, in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Die Jugendlichen leben

  • im Elisabeth-Zillken-Haus in einem geschützten Haus
  • gemeinsam mit anderen Mädchen, die in einer ähnlichen Situation sind, in einer Wohngruppe
  • in einer Einrichtung, die Tag und Nacht personell besetzt ist, sodass immer eine adäquate Ansprechpartnerin für die Mädchen da ist